LNU Leverkusen


Gronenborn

Das Naturschutzgebiet Gronenborn setzt sich aus ehemaligen Mühlenteichen, Hochstaudenfluren, Rotbuchenwald und Mähwiesen zusammen. Wegen dieser Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume ist auch die Artenzahl hier besonders groß. Helmut Kinkler hat mit der Hilfe weiterer Experten bereits über 2600 verschiedene Tier-, Pflanzen- und Pilzarten nachgewiesen. Besonders wertvoll sind die Vorkommen heimischer Tag- und Nachtfalter, seltener Wildbienen und Libellen und natürlich Amphibien - wie der Geburtshelferkröte.

Mehr zum Projekt Artenvielfalt NSG Gronenborn

Verantwortlich: Helmut Kinkler

Neuenkamp

Herbst-Zeitlose Colchicum autumnale

Das Pflegegebiet Neuenkamp setzt sich aus einer feuchten Mähwiese, artenreichem Rotbuchenwald und Quellfluren zusammen. Die Feuchtwiese bietet neben seltenen Pflanzen wie dem Stattlichen Knabenkraut (Orchidee), dem Kleinen Zweihäusigen Baldrian, Waldschlüsselblumen, dem Vierblatt, Sumpfdotterblumen und Herbstzeitlosen (Foto) auch viele Tieren (Feuersalamander, Hirschkäfer uva.) einen reichhaltigen Lebensraum. In den angrenzenden Wäldern ist der Feuersalamander noch recht häufig.

Eine botanische Besonderheit des Gebiets Leichlingen-Balken und Neuenkamp ist der Bestand von heimischen Orchideen. Wogegen in den letzten Jahren die Bestände als Stattliches Fingekraut/Knabenkraut Dactylorhiza majalis angesprochen wurden, ergab eine genauere Untersuchen des Bestands 2013 durch den Arbeitskreis Heimsicher Orchideen (AHO NRW, Dario Wolbeck) und die LNU Leverkusen 2014, dass der Bestand sich überwiegend aus Aschersons Bastard-Fingerkraut Dactylorhiza x aschersoniana zusammensetzt. Die eine Elternart D. majalis kommt vor. Die in älteren Literaturangaben für den Standort auch gemeldete andere Elternart, das Fleischfarbene Fingerkraut Dactylorhiza incarnata, konnte wahrscheinlich 2014 endlich wieder an einer Stelle in mindestens 5 Exemplare in Balken gefunden werden. Die genaue Bestimmung dieser Exemplare anhand von Fotomaterial läuft gegenwärtig noch.

Verantworlich: Dr. Sascha Eilmus und Dr. Martin Denecke

Frühling in Neuenkamp.

Feuersalamander sind noch häufig in Neuenkamp. (Sascha Eilmus, April 2014)

Southerberg

Verantwortlich: Dr. Gerhard Wilhelm und Dr. Martin Denecke

Rothenberg

Verantwortlich: Dr. Martin Denecke

Souterberg und Rothenberg zeichnen sich durch beachtliche Bestände des Geflecken Knabenkrauts Dactylorhiza maculata aus (Foto unten von Sascha Eilmus). Diese heimische Orchidee ist zwar noch relativ häufig, aber im Umfeld relativ selten.

Gestaltung: Dr. Sascha Eilmus